Hochschulpolitik

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Selbstverständnis

Das Referat für Hochschulpolitik sieht sich als inhaltlicher Motor des AStAs. Wir kämpfen aus demokratischer Grundüberzeugung für die Interessen der Studierendenschaft. Zielsetzung unserer Arbeit ist es, die Angebote des AStA innerhalb der Studierendenschaft zu kommunizieren, die Bereitschaft für hochschulpolitisches Engagement der Studierenden zu fördern, Veranstaltungsformate zu entwickeln und Kontakt zu Bündnispartner*innen aufzubauen bzw. zu erhalten.

Für das kommende Jahr haben wir uns folgende Arbeitsschwerpunkte gesetzt:

Förderung von Ehrenamt

Studieren ist mehr als nur Lernen – studieren bedeutet auch, Teil einer Gesellschaft zu sein. Somit sollte jede*r auch versuchen, sich für diese zu engagieren. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass studentisches Engagement erleichtert wird.

Zu diesem Zwecke wollen wir eine Plattform schaffen, auf der lokale Initiativen, Vereine und politische Gruppierungen eine Chance bekommen, sich vorzustellen, sodass es leichter wird, das individuell passende Projekt zu finden. Aus einem ähnlichen Ansatz heraus hat das Studentenwerk hier bereits die Initiative ergriffen. Wir wollen daher eine Zusammenarbeit prüfen und unsere Ideen einfließen lassen.

Engagement kostet immer auch Zeit. Häufig kollidiert dies wiederum mit dem eigenen Studium – sei es durch eine hohe zeitliche Belastung oder auch durch das Verpassen von (anwesenheitspflichtigen) Seminaren. Wir wollen daher in Gespräche mit der Universitätsleitung gehen, um ehrenamtlich aktiven eine größtmögliche Entlastung von Seiten der Universität zukommen zu lassen. Studentisches Engagement war schon immer eine große Stütze unserer Gesellschaft und darf daher nicht durch sich immer weiter verschärfende Regeln tangiert werden.

Informieren über Hochschulpolitik

Im Sinne eines transparenten AStAs wollen wir den AStA-info-Flyer vierteljährlich neu auflegen und veröffentlichen. In diesem soll über aktuelle hochschulpolitische Probleme, aber auch über die letzten Tätigkeiten der verfassten Studierendenschaft und über die diversen Angebote des AStA informiert werden. Zudem planen wir weiterhin durch den Einsatz unterschiedlicher Medien und Kontakt mit regionalen und überregionalen Medien eine große Öffentlichkeit über hochschulpolitische Themen zu informieren und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Wir erhoffen uns damit die Förderung des politischen Interesses sowie eine erhöhte demokratische Teilhabe innerhalb der Universität.

Bündnispartner*innen

Als AStA können wir viel erreichen – gemeinsam mit anderen Institutionen aber noch viel mehr. Es ist uns daher ein großes Anliegen weiterhin mit unterschiedlichsten Bündnispartner*innen zusammenzuarbeiten und bei politischen Aktionen zu kooperieren. Insbesondere wollen wir eng mit antifaschistischen initiativen, der DGB-Jugend und anderen Vereinen vor Ort zusammenarbeiten.

Dies wollen wir auf vielen Ebenen verwirklichen. Wenn wir die Gesellschaft nachhaltig verändern wollen, gelingt uns das nicht alleine.

Zusammenarbeit mit studentischen Gruppierungen

Von der Fachschaft über die hochschulpolitische Liste bis hin zur studentischen Initiative: Wir wollen bei vielen Gelegenheiten versuchen, inner- und außerhalb der Uni mit breiten Bündnissen zu arbeiten.

Um gerade auch Hochschulgruppen, die nicht zu den Wahlen antreten, Zugriff auf Uni-Infrastruktur zu ermöglichen, wollen wir ihren einen festen rechtlichen Status zukommen lassen.

Politische Bildung

Als Referent*innen für Hochschulpolitik widmen wir uns der Organisation politischer Bildung ein. Um wirksam Menschen erreichen zu können und sie zu bilden, werden wir diverse politische Bildungsveranstaltungen ins Leben rufen. Diese sollen von kompetenten und interessanten Referent*innen getragen werden und informative und erkenntniserweiternde Einsichten bieten. Uns ist es wichtig, gesellschaftliche Diskurse in der Studierendenschaft zu fördern und uns gemeinsam über konstruktive Lösungsansätze – vor allem zu hochschulpolitisch relevanten Themen – Gedanken zu machen. Gerade in der aktuellen Situation einer „Welt aus den Fugen“ ist es wichtig, an der Universität Lösungsansätze gemeinsam zu erarbeiten und zu vermitteln.

Geflüchtete

Unsere Uni hat mit dem Gasthörerprogramm schon eine Möglichkeit der akademischen (Weiter-) Bildung von Geflüchteten geschaffen. Wir möchten an diesem Punkt ansetzen und uns für eine Ausweitung des Angebots einsetzen, um somit auch den Zugang zu einem ,,richtigen‘‘ Hochschulstudium für Geflüchtete zu schaffen und zu erleichtern.

Wir möchten außerdem Geflüchteten, die ein Studium aufnehmen möchten, eine ordentliche Interessenvertretung bieten. Es heißt an dieser Stelle: Nicht über die Geflüchteten entscheiden, sondern mit ihnen.

Um Geflüchteten den Einstieg an unserer Uni zu erleichtern und darüber hinaus auch individuelle Ansätze zur Integration zu schaffen, wollen wir uns für ein sogenanntes ,,Buddy-Programm‘‘ stark machen. Dabei sollen Geflüchtete individuell von interessierten Studierenden an der Uni begleitet werden, die als Ansprechpartner*innen dienen und auch den sozialen Anschluss erleichtern und ermöglichen (möglichst innerhalb des gleichen Fachbereichs). So schaffen wir ein vielversprechendes Integrationsprogramm im universitären Bereich und gleichzeitig bieten wir eine Möglichkeit für soziales Engagement durch Studierende.

hopo@asta-giessen.de

Johannes Deinzer (Referent und AStA-Sprecher): johannes.deinzer@asta-giessen.de
Patrick Huttel (Referent): patrick.huttel@asta-giessen.de
Julia Hinze (Referentin): julia.hinze@asta-giessen.de
Frederik Hentschel (Referent ohne Stimmrecht): frederik.hentschel@asta-giessen.de
Joscha Wagner (Referent ohne Stimmrecht; Layout): joscha.wagner@asta-giessen.de